Das Unternehmen Zwick nimmt bei diesem innovativen Verfahren in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) eine Vorreiterrolle ein und ist hier national wie auch international in den Normungsgremien aktiv.
Die Härteprüfmaschine ZHU/Z2.5 ist die flexibelste und vielseitigste Härteprüfmaschine der Welt. Sie ergibt sich durch den Einbau des Härtemesskopfes in die zwicki-Line Material-Prüfmaschine. Dieser ist so konstruiert, dass er mit allen Zwick Material-Prüfmaschinen und auch zur Automatisierung eingesetzt werden kann. Durch einen Wechsel des Prüfwerkzeugs kann dieses modulare Prüfsystem auch für Druck- und Biegeversuche eingesetzt werden.
Im Härtemesskopf integriert sind ein digitales Wegmesssystem, ein Kraftaufnehmer und ein auswechselbarer Eindringkörper mit Tastfuß. Insgesamt werden alle Härteprüfungen mit Eindringtiefenmessung ab, z.B. Martenshärte HM, Rockwellhärte, Kugeldruckhärte H, Vickers Tiefenmessung HVT und Brinell Tiefenmessung HBT abgedeckt.
Um Härteprüfungen nach Vickers, Knoop oder Brinell durchzuführen, wird die "Ergänzungseinheit Optik" zusammen mit dem Härtemesskopf eingesetzt. Diese Einheit besteht aus einem Messmikroskop mit bis zu 4 Objektiven und einer linearen Verschiebeeinheit, die den Positionswechsel zwischen Messmikroskop und Belastungseinrichtung erlaubt. So ist garantiert, dass ein zu prüfendes Bauteil nicht verschoben werden muss und durch die motorische Variante der Verschiebeeinheit ergibt sich ein vollautomatisches Prüfsystem.
Natürlich wird testXpert® als Prüfsoftware eingesetzt. Ausschließlich für optische Härteprüfmethoden wurde eine kostenoptimierte Ergänzung entwickelt.