Die Werksnormen der PKW-Hersteller stellen an die verbauten Materialien und Komponenten höchste Qualitätsanforderungen. So müssen Handbremsen im Rahmen des Eignungstests einer Ermüdungsprüfung von 1,5 bis 2 Mio. Zyklen standhalten. Für diese Prüfung bietet Zwick zwei Systeme an.
Neben einer kompakten servohydraulischen Prüfmaschinen (bspw. HC10), kann die Prüfung mit einem elektromechanischen Servo-Prüfzylinder durchgeführt werden. Dieser wird für diese Prüfung in einen zweisäuligen Prüfrahmen eingebaut. Vorteil, der Prüfzylinder kann jederzeit schnell ausgebaut werden und so für Tests in an anderen Prüfaufbauten verwendet werden.
Für die Ermüdungsprüfung wird die Handbremse in eine spezial angepasste Probenhalterung eingespannt. Bei Bedarf kann diese Halterung um ± 30° gedreht werden und somit im Schrägzugversuch eine Missbrauch simuliert werden. Die Handbremse ist während der Prüfung fest mit der Zugstange verbunden. Es werden Prüffrequenzen zwischen 3 und 4 Hz und maximale Kräfte von bis 1 kN entsprechend der Normvorgabe umgesetzt. Der Hub kann ebenfalls individuell eingestellt werden.
Dieser kostengünstige Prüfaufbau zeichnet sich vor allem durch seine kompakte Bauweise und durch die flexiblen Modifikationsmöglichkeiten aus. Die Auswertung der Prüfergebnisse erfolgt durch die Prüfsoftware testXpert® II.