Der Begriff Härte ist allgemein definiert als der Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines härteren Körpers. Im Bereich der Kunststoffe werden mehrere Prüfverfahren angewendet.
Bei diesem Verfahren wird gemessen, wie tief ein Eindringkörper in das Material eindringt. Der Eindringkörper wird dabei durch eine Feder mit festgelegter Charakteristik belastet. Je größer die Härte des zu prüfenden Materials ist, umso geringer ist die Eindringtiefe, aber umso höher ist die Belastung des Eindringkörpers.
Durch die Variation verschiedener Formen der Eindringkörper und Federcharakteristiken haben sich eine Reihe unterschiedlicher Shore-Skalen etabliert. Die bekanntesten Skalen sind Shore A und D. Für spezifische Anwendungen sind weitere Skalen, wie Shore B, C, 0, 00, 000, und D0 bekannt.
Der Anwendungsbereich beginnt bei weichen Elastomeren (Shore A) und endet bei thermoplastischen Kunststoffen (Shore D).
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In der ISO 2039-2 und der ASTM D 785 sind verschiedene Rockwell-Härteskalen für die Kunststoffprüfung festgelegt. Im Gegensatz zur Kugeldruckhärte, bei der die Eindringtiefe unter Last gemessen wird, findet die Messung der Eindringtiefe bei den Rockwellverfahren jeweils an einer definierten Vorlast statt. Entsprechend der jeweiligen Rockwellskala stehen verschiedene Eindringkörper zur Verfügung.